Schimpansen

Faszinierende Begegnungen mit unseren nächsten Verwandten

Schimpansen auf der Spur

Christophe Boesch und sein Team vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie erforscht bereits seit 35 Jahren frei lebende Schimpansen. Wie sieht ihre Forschung im Dschungel aus? Was haben sie bereits über die beeindruckenden Menschenaffen gelernt und was unternehmen sie um die bedrohten Tiere zu schüzten? Eine Spurensuche im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste.
Westafrika, Elfenbeinküste, Taï-Nationalpark, unweit der Grenze zu Liberia: Zwölf Autostunden von der Hafenstadt Abidjan, drei Stunden unbefestigte Piste entfernt vom nächsten Dorf, liegt mitten im tropischen Regenwald das Camp der Max-Planck-Forscher. Sie erforschen hier die Schimpansen, die in diesem Urwald zu Hause sind.

Im Dschungelcamp

Westafrika, Elfenbeinküste, Taï-Nationalpark, unweit der Grenze zu Liberia: Zwölf Autostunden von der Hafenstadt Abidjan, drei Stunden unbefestigte Piste entfernt vom nächsten Dorf, liegt mitten im tropischen Regenwald das Camp der Max-Planck-Forscher. Sie erforschen hier die Schimpansen, die in diesem Urwald zu Hause sind.

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Die Leipziger Max-Planck-Wissenschaftler stoßen  immer wieder auf neue, faszinierende Verhaltensweisen der Schimpansen. Allmählich können sie ein Bild vom Leben der bedrohten Menschenaffen zeichnen – etwa davon, wie sie sich im dichten Dschungel zurechtfinden, geschickt mit Werkzeug hantieren, gemeinsam jagen und mit Fleisch handeln oder Leoparden in die Flucht schlagen.

Das komplexe Sozialleben der Taï-Schimpansen

Die Leipziger Max-Planck-Wissenschaftler stoßen  immer wieder auf neue, faszinierende Verhaltensweisen der Schimpansen. Allmählich können sie ein Bild vom Leben der bedrohten Menschenaffen zeichnen – etwa davon, wie sie sich im dichten Dschungel zurechtfinden, geschickt mit Werkzeug hantieren, gemeinsam jagen und mit Fleisch handeln oder Leoparden in die Flucht schlagen.

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Wie viele Schimpansen noch in den Wäldern West- und Zentralafrikas leben, ließ sich bislang nur grob schätzen. Feldbiologen haben deshalb versucht mit exakten Methoden, die Populationsgrößen und ihre Entwicklung zu ermitteln. Ziel ist es dabei, die Tiere wirksam zu schützen.

Schimpansen in Gefahr

Wie viele Schimpansen noch in den Wäldern West- und Zentralafrikas leben, ließ sich bislang nur grob schätzen. Feldbiologen haben deshalb versucht mit exakten Methoden, die Populationsgrößen und ihre Entwicklung zu ermitteln. Ziel ist es dabei, die Tiere wirksam zu schützen. [mehr]
Der Disneyfilm "Schimpansen", der 2013 in den deutschen Kinos lief, wurde an der Elfenbeinküste gedreht. Tobias Deschner, Primatologe am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, berichtet über die Arbeit mit Kamerateam und tierischen Hauptdarstellern.

Dolmetscher im Dschungel

Der Disneyfilm "Schimpansen", der 2013 in den deutschen Kinos lief, wurde an der Elfenbeinküste gedreht. Tobias Deschner, Primatologe am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, berichtet über die Arbeit mit Kamerateam und tierischen Hauptdarstellern.

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Bildnachweise:

Disneynature (3), Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (2), Hirzel-Verlag (1); Karte: Max-Planck-Gesellschaft / Dalija Budimlic